Diskussionsrunde 2: Teilhabe messen? Methodik und Empirie

In drei Werkstattberichten aus Arbeitspaketen des Verbunds werden konzeptionelle und methodische Möglichkeiten und Grenzen der Messung von Teilhabe erörtert und in Koreferaten kommentiert. Wie werden die Bedingungen für Teilhabe auf der individuellen und der gesellschaftlichen Ebene berücksichtigt? Wie lassen sich Beobachtungen zu verschiedenen Teilhabedimensionen aufeinander beziehen? In welcher Form wird Teilhabe im Lebensverlauf betrachtet und wird dabei eine mögliche dynamische Entwicklung von Teilhabe untersucht? Wird Wohlfahrt anhand direkter oder indirekter Indikatoren gemessen? Wie gehen subjektive Sichtweisen und wahrgenommene Handlungsoptionen in die Analyse ein? Werden dafür „kontrafaktische“ Informationen über Optionen und Wahlhandlungen genutzt oder benötigt?


  • Dr. Irene Becker (Empirische Verteilungsforschung): Einkommen, Vermögen, Konsum
    Koreferat: Dr. Eva Munz-König (Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen)
  • Andrea Hense (Universität Bielefeld): Prekarität von Beschäftigung
    Koreferat: Juliane Achatz (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg)
  • Dr. Matthias Dütsch/ Prof. Dr. Olaf Struck (Universität Bamberg): Die Bedeutung von betrieblichen Beschäftigungssystemen für Erwerbsteilhabe.
    Koreferat: Prof. Dr. Matthias Schmidt (Beuth Hochschule für Technik Berlin)
Präsentationen
Becker, Irene: Einkommen, Vermögen, Konsum. PDF
Munz-König, Eva: Teilhabe messen = Methodik und Empirie. Finanzielle Ressourcen und Teilhabemöglichkeiten. PDF
Hense, Andrea: Prekarität von Beschäftigung. PDF
Achatz, Juliane: Koreferat zu "Prekarität von Beschäftigung". PDF
Dütsch, Matthias/ Struck, Olaf: Die Bedeutung von betrieblichen Beschäftigungssystemen für Erwerbsteilhabe. PDF