Die beteiligten Institute und Institutionen

Das Soziologische Forschungsinstitut (SOFI) Göttingen e.V., 1968 gegründet und seit 1983 Institut an der Georg-August-Universität Göttingen, leistet angewandte Grundlagenforschung in den Schwerpunkten Produktionsmodelle, Sozialmodell, Entwicklung von Arbeit. Die im Institut betriebene Sozialforschung soll einerseits einen Beitrag zur Erweiterung des wissenschaftlichen Erkenntnisstands und des methodischen Instrumentariums leisten, zum anderen soll sie praxisrelevant sein und der frühzeitigen Erkennung und Erklärung sozial relevanter Entwicklungen dienen. Die Forschung des SOFI zielt darauf ab, Transparenz über soziale Prozesse herzustellen, sie rationaler Diskussion und Steuerung zu erschließen und auf diesem Weg am Diskurs über langfristige Reformziele mitzuwirken. Mit der Gründung des SOFI erhielt die empirische Forschung insbesondere in den Bereichen Arbeits-, Industrie-  und Bildungssoziologie in Göttingen eine breite, Kontinuität sichernde Basis.

 

Koordination von soeb 1 und soeb 2, der Konzeptphase soeb 3 und des Projekts "Virtuelle Forschungsumgebung".

 

Das ISF München ist eines der führenden arbeits- und industriesoziologischen Forschungseinrichtungen Deutschlands. Das unabhängige, gemeinnützige Forschungsinstitut behauptet sich seit über 40 Jahren ohne öffentliche Grundförderung auf dem Forschungsmarkt.

 

Beteiligt an soeb 1 und soeb 2.

 

Das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES) wurde 1975 in Stadtbergen/Leitershofen bei Augsburg gegründet. Das Institut wird von Prof. Dr. Anita B. Pfaff, Prof. Dr. Martin Pfaff und Prof. Dr. Ernst Kistler geleitet. Das Institut hat sich zum Ziel gesetzt, die Praxis der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik durch neue Erkenntnisse der interdisziplinären Forschung zu unterstützen. Die Arbeit finanziert sich ausschließlich durch Forschungsaufträge von Ministerien, Behörden, Landkreisen und Kommunen, nationalen und internationalen Organisationen, Verbänden sowie Stiftungen.

 

Beteiligt an soeb 1 und soeb 2.

 

Das Thünen-Institut Bollewick, gegründet 1990 in Verbindung mit der Universität Rostock, forscht zur Modernisierung ländlicher Gesellschaften, zur Entwicklung der Landwirtschaft und zu neuartigen sozialen Problemlagen.

 

Beteiligt an soeb 1 und soeb 2.

 

Die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH in Osnabrück ist ein seit 1996 bestehendes Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen. Sie betreibt die Analyse des mittel- und langfristig sich vollziehenden wirtschaftlichen Strukturwandels durch den Einsatz sektoral und regional tief gegliederter gesamtwirtschaftlicher Modelle und unterstützt mit ihren Analysen Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft bei der Entscheidungsvorbereitung in ökonomischen Fragen.

 

Beteiligt an soeb 2.

 

Tanja Schmidt - Sozialforschung Berlin.

 

Beteiligt an soeb 1, soeb 2 und dem Projekt "Virtuelle Forschungsumgebung".

 

Das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung der Ruhr-Universität Bochum erforscht Bedingungen, Wirkungen und Folgen des Strukturwandels und begleitet diesen aktiv und kritisch.

 

Beteiligt an soeb 2.

 

Die GWDG ist eine gemeinsame Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen - Stiftung Öffentlichen Rechts und der Max-Planck-Gesellschaft. Sie erfüllt die Funktion eines Rechen- und IT-Kompetenzzentrums für die Max-Planck-Gesellschaft und des Hochschulrechenzentrums für die Universität Göttingen. Ihre wissenschaftlichen Forschungsaufgaben liegen im Bereich der Angewandten Informatik. Ferner fördert sie die Ausbildung von Fachkräften für Informations-technologie.

 

Beteiligt an dem Projekt "Virtuelle Forschungsumgebung".

 

Die SUB Göttingen wurde gemeinsam mit der Georg-August-Universität im Jahr 1737 gegründet und von Beginn an als Forschungsbibliothek angelegt. Heute ist die SUB ein weltweit anerkanntes Kompetenzzentrum für die Digitale Bibliothek und führt eine der größten Abteilungen für Forschung und Entwicklung unter Deutschlands wissenschaftlichen Bibliotheken. Zu den Themenschwerpunkten dieser Abteilung zählen der Aufbau von virtuellen Forschungsumgebungen und Forschungsinfrastrukturen für wissenschaftliche Daten und Dienste (e-Research).

 

Beteiligt an dem Projekt "Virtuelle Forschungsumgebung".

 

GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist die größte deutsche Infra-struktureinrichtung für die Sozialwissenschaften. Es wurde 1986 als Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen gegründet. Seit November 2008 hebt GESIS mit dem Namenszusatz „Leibniz-Institut für Sozialwissen-schaften" seine Zugehörigkeit zur Leibniz-Gemeinschaft hervor. GESIS gliedert sich in fünf wissenschaftliche Abteilungen: Survey Design and Methodology (SDM), Datenarchiv für Sozialwissenschaften (DAS), Wissenstechnologien für Sozial-wissenschaften (WTS), Dauerbeobachtung der Gesellschaft (DBG), Fachinformation für Sozialwissenschaften (FIS).

 

Beteiligt an dem Projekt "Virtuelle Forschungsumgebung".

 

FDZ-SOEP: Die Hauptaufgabe der forschungsbasierten Infrastruktureinrichtung SOEP am DIW ist die Planung, Durchführung, Aufbereitung und Bereitstellung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), einer seit 1984 laufende Wiederholungsbefragung. Die eigenen Forschungsarbeiten der Infrastruktureinrichtung auf Grundlage der SOEP-Daten sind überwiegend der Ökonomie und der Soziologie zuzuordnen.

 

Beteiligt an dem Projekt "Virtuelle Forschungsumgebung".

 

Die vom BMBF geförderte gemeinnützige D-Grid Entwicklungs- und  Betriebsgesellschaft mbH (D-Grid GmbH) wurde 2008 gegründet. Sie soll eine effiziente Zusammenarbeit der einzelnen Projekte der D-Grid-Initiative und damit einen schnellen Entwicklungsfortschritt sicherstellen. In der D-Grid-Initiative wird eine nachhaltige Grid-Computing-Infrastruktur in Deutschland aufgebaut, um Methoden des e-Science in der deutschen Wissenschaft zu etablieren.

 

Beteiligt an dem Projekt "Virtuelle Forschungsumgebung".

 

Das Forschungsdatenzentrum der Rentenversicherung (FDZ-RV) stellt der Wissenschaft und Forschung Mikrodatensätze aus dem Bestand ihrer prozessproduzierten Daten zur Verfügung. Das FDZ-RV wurde auf Empfehlung der Kommission zur Verbesserung der informationellen Infrastruktur zwischen Wissenschaft und Statistik (KVI) eingerichtet und im Aufbau vom Bundes-ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) gefördert. Das FDZ-RV ist beim Grundsatz- und Querschnittsbereich der Deutschen Rentenversicherung Bund angesiedelt.

 

Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurde 2003 gegründet, um den Zugang zu den vorhandenen Mikrodaten der BA und des IAB für die Forschung zu verbessern. Es  bereitet Datensätze auf, die im Bereich der Sozialversicherung und in der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung entstehen und stellt sie für wissen-schaftliche Zwecke zur Verfügung. Das Angebot umfasst sowohl administrative als auch Befragungs-Daten auf der Personen-, Haushalts- und Firmenebene. Die Arbeitsschwerpunkte der eigenen Forschungsarbeiten des FDZ unter Leitung von Stefan Bender sind die Verknüpfungsmöglichkeiten von Prozess- und / oder Umfragedaten, inhaltliche Analysen zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit Daten des FDZ sowie die Weiterentwicklung und Internationalisierung des Datenzugangs.

 

Beteiligt an dem Projekt "Virtuelle Forschungsumgebung".

 

Die Projekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

Der Projektträger im DLR betreut seit dem 1. Januar 2007 die Projekte.